Stehen …
… ist die langsamste Art der Fortbewegung.
Schnell hat sich totgelaufen, Langsam kommt auch zu Ziel, sagte meine Oma, wenn wir Kinder mal wieder zu ungeduldig waren. Ob eine angeborenes Langsamkeit nun zum entscheidenden Faktor für Beharrlichkeit wird, ob man einfach mal stehen bleibt, um eine scheinbar unbedeutende Szene zu beobachten oder man sich bewusst auf genussvolles und regionales Essen und achtsames Leben (zurück)besinnt – das Schärfen der Sinne ist in jedem Fall inklusive und nimmt dem Tempo und der Schnelllebigkeit von Informationen die Wichtigkeit. Und es entspannt so herrlich!
[völlig] sinn-los: Hommage an den Sinn
Zwischenergebnis

Nach dem großen Erfolg des ersten Teils unseres Ausstellungsprojekts [völlig] sinn-los gehen wir in die zweite Runde und setzen die Reihe mit einem neuen Kunstprojekt mit dem Untertitel Hommage an den Sinn fort. Wie beim ersten Projekt binden haben wir auch hier wieder Kunstinteressierte zum inspirierenden Mitmachen eingeladen. Weiterlesen →
Nackt im Netz und anderswo
Wem gehören meine Daten …

Eine spannende Frage, die sich vielen gerade heute anlässlich der neuen Nutzungsbedingungen von Facebook stellt, und auf die Evgeny Morozov laut einem Artikel in der taz eine ebenso spannende sowie interessante Antwortmöglichkeit mit Weiterführung bietet:
Morozov schlägt eine Alternative vor: „Niemand sollte Daten besitzen. Luft gehört auch keinem. Bürger sollen mit ihren Daten etwas tun dürfen. Sie haben also eine digitale Identität, die extrem gut verschlüsselt ist und sicher. Der Staat gewährleistet den Zugang, auch Unternehmen dürfen die Daten nutzen. Vielleicht gegen eine Gebühr.“
(nachzulesen ebenda)
#Frohes #neues #Jahr
Das neue Jahr nähert sich mit Riesenschritten. Passt auf, dass Ihr beim Reinrutschen nicht auf die Nase fallt. Achtet immer schön auf den Weg
und verliert Euer Ziel nicht aus den Augen. Schenkt Euren Nächsten mehr Aufmerksamkeit als Euren Geräten. Sie sind bei Euch – auch ohne Strom. Guten Rutsch!
Der Kalender 2015 ist da …
… mit Skizzen aus diesem Jahr

So richtig mag man ja noch nicht ins neue Jahr hineindenken (ich jedenfalls nicht) – das alte ist noch nicht so recht abgeschlossen, es gibt noch viel zu tun, viel abzuschließen, viel vorzubereiten. Eine meiner Vorbereitungen bestand daraus, meinen obligatorischen Kalender fertig zu stellen. Dabei hatte ich durch die Skizzen aus diesem Jahr die Möglichkeit, das vergangene Jahr noch mal ganz persönlich Revue passieren zu lassen. Weiterlesen →
Videoskizzen
Nachdem wir so lange mit schönstem Sonnenwetter verwöhnt wurden, müssen wir uns jetzt wohl langsam an den Herbst gewöhnen – nach dem goldenen Oktober sind wir schon mitten im nasskalten November (der ja sich ja auch schon von seiner sonnigen Seite gezeigt hat). Geduldig folgen wir der Bewegung der Blätter …
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[völlig] sinn-los geht in die zweite Runde
Nach dem großen Erfolg des ersten Teils unseres Ausstellungsprojekts [völlig] sinn-los gehen wir in die zweite Runde und setzen die Reihe mit einem neuen Kunstprojekt mit dem Untertitel Hommage an den Sinn fort. Wie beim ersten Projekt binden wir auch hier wieder Kunstinteressierte ein und rufen zum inspirierenden Mitmachen auf! Die Organisation haben wir diesmal allerdings etwas umweltfreundlicher, sprich Benzin sparender, gestaltet.
• Wir senden den TeilnehmerInnen eine Reihe von Texten zu.
• Sie senden uns einen Begriff zurück, der ihnen spontan dazu eingefallen ist.
• Auf diese Begriffe antworten wir, indem wir daraus Kunst machen.
Wir wünschen uns also viele Einfälle, die wir bis zum nächsten Frühjahr in ein Kunstwerk umsetzen werden. Dann nämlich, im April 2015, werden unsere Arbeiten ausgestellt und man kann sehen, was aus den Begriffen geworden ist.
Texte:
1.
der raum ruhte wie quecksilber; nur die dunkelheit bewegte sich | durch die geschlossenen lider zeichnet die sonne blaue äderchenschrift | in den farben des sonnenuntergangs scheint die schuld
2.
auch kultur ist nur eine unmaßgebliche schutzbehauptung | am abteilfenster zieht das land vorbei – nachtbleich | als tropfenerzählerin im regen unterwegs
3.
alles urdenken geschieht in bildern: darum ist die phantasie ein so notwendiges werkzeug derselben | himmelblau und indigo treffen in der ferne aufeinander | das erlebnis der welt ist eine selbsterfahrung, aber zunächst ein selbstverlust
Einsendeschluss ist der 15. November 2014.
Sitzen machen

Sitzender weiblicher Akt auf dreibeinigem Hocker vor gelbem Hintergrund – nackt, denn das Unbekleidetsein ist die zwingede Voraussetzung für diese Art graphischer Studie. Und obwohl das Modell in der Regel still und unbeweglich posiert, beruht das Wort laut Wikipedia auf dem lateinischen agere (handeln, agieren) oder auf actus (Tätigkeit) … Weiterlesen →
Kopf-Besetzung

Es ist schon schwierig diese Bildkombination durch einen Text zu ergänzen, der keine Assoziationen zu einschlägigen Berichterstattungen weckt. Weiterlesen →
Feuer in der Fabrik der Künste
Es waren schon ein paar mehr Leute anwesend auf der Vernissage in der Fabrik der Künste als hier zu sehen. Aber diesen Augenblick, als ich später abends die Vernissage verließ, musste ich einfach festhalten. Auch mein Bild „Schlaf der Wunderfrau“ ist darauf zu erkennen. Wer es gefunden hat, darf mir gern Bescheid geben. Heute am Sonntag kann die Ausstellung noch besichtigt werden, dann gehen die Bilder wieder zurück in den Besitz der Künstler oder womöglich in den der Käufer. Na denn, viel Erfolg!


