Kontrastreiches

  KONTRASTPROGRAMM 

Für das diesjährige Kunstprojekt der Agentur hatten Künstlerinnen und Künstler von art goes public zum Thema Kontraste gearbeitet und präsentierten ihre Arbeiten vom 1. bis 3. Dezember in der Fabrik der Künste. Ich war mit meinen Installationen Kontrastprogramm | Testbild und Kontrastprogramm | Ruhezone dabei. Ich lade aber mit der Installation Ruhezone dazu ein, für einen Moment der hektischen Außenwelt zu entfliehen und sich für einen kurzen Augenblick nur auf die eigenen Sinne zu konzentrieren und damit eine entspannte Atmosphäre im Liegestuhl zu genießen. Die Ruhezone ist auf dem folgenden Bild zu sehen.

Installation eines gestreiften Liegestuhls auf Teppich vor Fenster

Das zweite Kontrastprogramm ist ein Testbild, das inmitten der Ausstellung auf einem alten Computer zu sehen ist. Die minimale Veränderung des (normalerweise statischen) Testbilds zieht die Betrachtenden an und fesselt im günstigen Fall ihre Aufmerksamkeit. So wird der:die Rezipient:in selbst zum Erforscher der Veränderung. 

Das Tesbild in der Ausstellung

Und so sah das Testbild aus.

Testbild Animation

Eröffnung
Freitag, den 1. Dezember um 18 Uhr
Einführung: Kathrin Brockmann, Literaturwissenschaftlerin

Ausstellung
am Samstag, den 2. und Sonntag, den 3. Dezember jeweils von 11 bis 18 Uhr. (Eintritt frei)

Führungen
finden an den Ausstellungstagen jeweils um 11:30, 13:30 und 15:30 Uhr statt. Hierfür bitten wir um Anmeldung per E-Mail agp@artgoespublic.de oder telefonisch unter 040 429 11 420.

Installation eines gestreiften Liegestuhls auf Teppich vor Fenster im spiegelnden Fenster

In der Fabrik der Künste ▪ Kreuzbrook 10 ▪ 20537 Hamburg

Meine weiteren Aktivitäten in diesem Jahr

Weihnachtsmarkt im Altonaer Museum

9. und 10. Dezember Ich bin dabei, wenn das Altonaer Museum sich am 2. Adventswochenende im weihnachtlichen Glanz zeigt und seine Besucher zum Shoppen, Entdecken, Mitmachen und Genießen einlädt. Zahlreiche Kunsthandwerker und Designer aus Norddeutschland bieten eine große Auswahl an abwechslungsreichen Dekorations- und Geschenkideen zum Kauf an.
Samstag und Sonntag, jeweils 10 – 18 Uhr.

Jahresendzeit in der Bedürfnisanstalt

16. bis 22. Dezember In der Bedürfnisanstalt bin ich dieses Jahr nur eine Woche kurz vor Weihnachten, vom 16. bis 22. Dezember.

Ich freue mich bei jeder dieser Veranstaltungen auf viele interessierte Besucherinnen und Besucher!

 

 

27. November 2023 von Susanne Kleiber
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Moral …

… eines meiner Lieblingsthemen (*nicht)

November-Kalenderblatt 2023 mit figürlicher Illustration auf ganzer Zeitungsseite

Mit dem Thema Moral, und zwar in Form von Biederkeit, werde ich immer wieder in den Sozialen Medien konfrontiert, besonders wenn ich mich auf amerikanischen Seiten bewege. Ich hatte mich darüber auch unlängst – im Blogbeitrag Oh Gott – Igitt im Mai – lange darüber ausgelassen und mein Statement darüber hinterlassen. (Bitte nachlesen).

»Moral ist immer die letzte Zuflucht von Leuten, die die Schönheit nicht begreifen« (Oscar Wilde)

Im März dieses Jahres wurde sogar eine Lehrerin aus Florida aus dem Schuldienst entlassen, weil sie ihren Schüler:innen ein Bild des David von Michelangelo gezeigt hat.

Zum Glück ist es hier noch nicht so schlimm, obwohl es auch viele deutsche Stimmen auf meine Beiträge gab, die Akte wegen Anstößigkeit gern unter Verschluss sähen. Das neue Netzwerk Bluesky, in dem ich mich seit Anfang des Jahres ebenfalls aufhalte, ist auch so ein amerikanisches Netzwerk, wo meine Bilder als „jugendgefährdend“ eingestuft werden. Dazu gehören auch meine abstrakten figürlichen Arbeiten, wie die unten abgebildete, was ich besonders absurd finde.

Roter Ballon, Acryl, Collage auf Leinwand 30 x 40 cm

Ich habe gar keine Lust, mich wieder damit auseinanderzusetzen.

Nach der Ausstellung ist vor der Ausstellung

Hamburg zeigt Kunst im Cruise Center Altona ist geschafft. Immer ein großer Aufwand, für einen Tag einen Ausstellungsstand von 6 qm zu bestücken. Und es folgen meine nächsten und wahrscheinlich letzten Ausstellungen in diesem Jahr. Und wie immer mit Akten und Nackten (naja – bei der ersten Ausstellung in der Fabrik der Künste nicht).

Kontraste in der Fabrik der Künste

1. bis 3. Dezember Eine Ausstellung, an der ich beteiligt bin, findet vom 1. bis 3. Dezember in der Fabrik der Künste statt. Meine Agentur art goes public lädt ein zu einer Gruppenausstellung unter dem Thema Kontraste, an der sich über 30 Künstler:innen der Agentur beteiligen.
Eröffnung ist Freitag, der 1. Dezember 19 Uhr mit einer Einführung durch die Literaturwissenschaftlerin Kathrin Brockmann.

Weihnachtsmarkt im Altonaer Museum

9. und 10. Dezember Ich bin dabei, wenn das Altonaer Museum sich am 2. Adventswochenende im weihnachtlichen Glanz zeigt und seine Besucher zum Shoppen, Entdecken, Mitmachen und Genießen einlädt. Zahlreiche Kunsthandwerker und Designer aus Norddeutschland bieten eine große Auswahl an abwechslungsreichen Dekorations- und Geschenkideen zum Kauf an.
Samstag und Sonntag, jeweils 10 – 18 Uhr.

Jahresendzeit in der Bedürfnisanstalt

16. bis 22. Dezember In der Bedürfnisanstalt bin ich dieses Jahr nur eine Woche kurz vor Weihnachten, vom 16. bis 22. Dezember.

Ich freue mich bei jeder dieser Veranstaltungen auf viele interessierte Besucher:innen!

 

»Moral ist immer die letzte Zuflucht von Leuten, die die Schönheit nicht begreifen« (Oscar Wilde)

01. November 2023 von Susanne Kleiber
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Wir verbieten doch nicht …

… einen Kalender 2024 zu erwerben
 Oktober-Kalenderblatt vom Coronik-Kalender 2023 mit Akten, die die Porträtbilder in Zeitung ergänzen, eine groß in der Mittte, einen schwarzen Balken schräg über den Schoß haltent, auf ganzer Zeitungsseite mit Text "Wir verbieten doch nichts"

So jetzt hat schon der Oktober Einzug genommen und mit ihm der Herbst. Mal sehen, ob es weiterhin so golden bleibt wie im September. Mein Kalenderverkauf läuft. Wer den Kalender direkt bei mir über X-Twitter, Mastodon oder hier über einen Komentar bestellt, spart sich das Porto, denn das übernehme ich für Euch. Wer aber ohne persönlichen Kontakt bestellen möchte, kann dies in meinem SumUp-Shop gerne tun, und sich auch gern im Shop weiter umsehen. Dort wird auch zu gegebener Zeit der Tischkalender angeboten werden.

Ausstellung in Hamburg

Ende Oktober besteht auch die Möglichkeit den Kalender von mir persönlich zu kaufen. Ich bin nämlich endlich mal wieder dabei, wenn Hamburg Kunst zeigt, nämlich am Sonntag, 29. Oktober im Cruise Center Altona. Ich werde dort auch Original ausstellen, meine diversen Bücher mit dabei haben und bin für Gespräche offen. Mit mir werden auf diesem Event 100 KünstlerInnen ihre Arbeiten präsentieren.

Hamburg zeigt Kunst

im Cruise Center Altona
Van-der-Smissen-Straße 5, 22767 Hamburg
29. Oktober 2023, 10-19 Uhr

Monat für Monat

Und die Monate können auch im nächsten Jahr durchgeblättert werden, hier sind als Beispiel nur zehn der Monate und groß das Titelbild abgebildet. Der vorherige Post ist ganz der Präsentation des Kalenders gewidmet.

Titelblatt und zehn Beispiel-Monate aus dem Wandkalender

01. Oktober 2023 von Susanne Kleiber
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Alles oder nichts?

Der Kalender 2024 ist da!

Kalender Titelblatt mit figürlicher Illustration, weiblicher Akt auf Stuhl auf ganzer Zeitungsseite mit Text Alles oder nichts

Der Wandkalender (Edition Coronik IV) ist fertig. Er ist wie auch die Jahre zuvor im DIN A3-Format mit Wire-O-Bindung und enthält inklusiver Titelbild 13 Motive von figürlicher Zeichnungen auf ganzer Zeitungsseite. Erhältlich ist der Kalender in meinem SumUp-Store. Für diejenigen, die meinen Kalender 2023 noch nicht haben und 13 schöne Motive besitzen möchten, besteht auch die Möglichkeit beide Kalender im Doppelpack für einen Aufpreis von 10 € zu kaufen.

Alle Kalenderblätter des Kalenders 2024

Die einzelnen Zeichnungen aus dem Jahr 2023, die als Vorlage für die Motive dienten, sind hier zu sehen. Einige sind nicht mehr in meinem Besitz, aber die Motive, die noch vorhanden sind, sind auf dieser Seite zu sehen.

Kalender 2024 Animation

13. September 2023 von Susanne Kleiber
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Summer moved on …

… es wird wieder früher dunkel

September-Kalenderblatt vom Coronik-Kalender 2023 zwei leicht bekleideten Frauen, eine lesend im Ohrensessel, die andere daneben stehend mit Buch in der Hand auf ganzer Zeitungsseite mit Text "Widersprüche".

Immer um dieses Zeit geht mir der Song Summer Moved On von a-ha durch den Kopf und verbreitet eine melanchonische Stimmung. Auch ich möchte mich noch gar nicht vom Sommer verabschieden. Ich möchte noch viel draußen erleben und erwandern. Ich will Sonne und Wärme und nicht, dass es früh dunkel wird. Mit der Melancholie gehen Abschiede einher, die hier und dort einfach geschehen. Abschied vom Sommer, Abschied von Freund:innen, die man vielleicht nur einmal im Jahr zu dieser Jahreszeit sieht, Abschied von liebgewonnenen Gewohnheiten.

Der Vogel ist bereits abgeschossen oder besser gesagt ausgeixt

Dieser Account existiert nicht – weiblicher Akt, drei Twittervögel freilassend, auf ganzer Zeitungsseite 56 x 40 cm mit Überschrift "Dieser Account existiert nicht".

Einer dieser Abschiede mit langem Ablösungsprozess steht mir und vielen anderen noch bevor. Wie lange haben wir gehofft, dass es alles nur vorübergehend und eine skurrile Phase sei, und Murx bald einsehe, dass dieses Netzwerk – formerly known as Twitter – keine geeignete Spielwiese für ihn ist. Aber offensichtlich hat dieser Mann nicht nur Spaß daran, seine Nutzer:innen und Werbetreibenden zu vergraulen, sondern will aus der App eine eierlegende Wollmilchsau machen. Der Vogel ist bereits abgeschossen oder besser gesagt ausgeixt.
Noch bin ich in dieser App zu finden, habe mich aber schon seit einiger Zeit um andere Netzwerke gekümmert. Relativ neu dazu gekommen sind meine Accounts im Fediversum und im blauen Himmel, ohne direkten Link. Mein Benutzernahme ist immer mein Klarname, falls mich wer finden möchte.

Der Coronik-Kalender 2024

Die Bilder für 2024 sind fast schon fertig ausgewählt, das Kalendarium ist Korrektur gelesen, es kann losgehen. Einige der ausgewählten Bilder sind hier zu sehen, sie sind alle aus diesem Jahr. Ihr dürft Euch auch im nächsten Jahr auf 13 schöne Kalenderbilder freuen. Den Coronik-Kalender 2024 wird es als Wandkalender, bei dem die Bilder einzeln gerahmt werden können oder als Tischkalender geben, bei dem die einzelnen Motive als Postkarten ausgeschnitten werden können.

Viele Angebote im SumUp-Shop

Drei kleine Leinwände aus dem Projekt "Hommage an den Sinn"

Ich bin auch immer wieder dabei meinen SumUp-Shop zu aktualisieren, aber ich bin halt in erster Linie Künstlerin und keine Social Media Marketing Managerin. Und so dauert es immer ein bisschen bis neue Produkte in meinem SumUp Store landen. Aber den Kalender wird es dort geben, wenn er fertig ist.

01. September 2023 von Susanne Kleiber
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Die Löwin ist los …

… nicht nur in Berlin

August-Kalenderblatt vom Coronik-Kalender 2023 vier weiblichen Akten mit Löwin nach altem Motiv auf ganzer Zeitungsseite mit Text "Die mit dem Löwenherz".

Nicht nur in Berlin ist in diesem Sommer die Löwin los. Oder war es ein Wildschwein? Als hätte ich den Füllstoff für das diesjährige Sommerloch geahnt, habe ich schon im letzten Jahr für den August, dem Monat des Sternzeichens Löwe, ein klassisches Motiv mit der weiblichen Version der Raubkatze gewählt. Und dabei geht es gar nicht mal so sehr um die Katze, sondern vielmehr um ein furchtloses, mutiges, tapferes Herz. Das wünsche ich allen, die unter diesem Stern geboren sind – im Monat des Hochsommers.*

Ich setze ein bisschen Farbe gegen das Grau und zeige hier einige meiner Arbeiten auf ganzer Zeitungsseite, die in diesem Jahr schon mal als Futter für den Kalender 2024 entstanden sind.

Keine Blumen für Mama – dreimal weiblicher Akt, geschmückt mit Blumen, auf ganzer Zeitungsseite 56 x 40 cm mit Überschrift "Keine Blumen für Mama"
Gier – zwei Akte, vorne groß männlich mit aufgerissenem Mund, hinten weiblich im Profil, stehen, auf ganzer Zeitungsseite 56 x 40 cm mit Überschrift Gier
(M)Aussortiert – zweimal weiblicher Akt, auf ganzer Zeitungsseite 56 x 40 cm mit Überschrift "Aussortiert"
Bitte Vergessen – drei weibliche Akte auf ganzer Zeitungsseite 56 x 40 cm
Marlene Dietrich – Porträt von rauchender Marlene auf ganzer Zeitungsseite 56 x 40 cm mit Überschrift "Die reine Leere"
Gedächtnislücken – zwei sich gegenüberstehend weibliche Portäts im Profil mit ägyptisch wirkenden Kopfbedeckungen mit Hieroglyphen, auf ganzer Zeitungsseite 56 x 40 cm mit Überschrift "Unser Gehirn mag keine Gedächtnislücken"
Toleranz statt Respekt – liegender weiblicher Akt im gelben Bikini, auf ganzer Zeitungsseite 56 x 40 cm mit Überschrift "Toleranz statt Respekt"
Der Weltuntergang fällt aus – dreimal weiblicher Akt, auf ganzer Zeitungsseite 56 x 40 cm mit Überschrift "Der Weltuntergang fällt aus"

Die in diesem Jahr bereits entstandenen Bilder sind unter dem Coronik 2023 zu sehen. Wenn ein weiteres Bild entsteht, wird es hier mit aufgeführt. Hier sind alle Bilder abgebildet, auch diejenigen, die sich nicht mehr in meinem Besitz befinden. Alle Bilder die noch zu erwerben sind, finden sich hier. Eine Anfrage nehme ich gern entgegen. Andere schöne und interessante Dinge, können über meinen klitzekleinen SumUp-Shop erworben werden. Da freue ich mich dann sehr.

* Apropos Hochsommer. Während ich schreibe, sitze ich in meiner dunklen Erdgeschosswohnung, die dunkel ist, nicht weil es schon spät wäre, sondern weil der Sommerhimmel mit dicken Wolken verhangen ist. Die Temperatur beträgt heue gerade mal 16 Grad. :-(

01. August 2023 von Susanne Kleiber
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Sommer, Sonne, Softgetränk

Wo schmeckt es am besten?

Juli-Kalenderblatt vom Coronik-Kalender 2023 mit römischem Aktpaar, Wein und Löffel hochhaltend.

Das Juli-Bild meines Coronik-Kalenders hat mich darauf gebracht, diesen Monat übers Essen zu sprechen. Es wird generell viel zu wenig über Essen geredet. ;-)

Ja, wo schmeckt es denn am besten? Na klar, bei Susanne und Emmanuel! Erst letztes Wochenende durfte Emmanuel wieder für hundert Leute im Freien kochen. Diesmal war es keine Paella, sondern verschiedene leckere Gemüse-Antipasti. Und das Fest, zu dem gekocht wurde, war auch wunderbar! Wir freuen uns immer sehr, wenn wir Leute bekochen dürfen. Emmanuel kommt mit seinen tollen ligurischen Rezepten und ich mit verschiedenen mediteranen bis orientalischen Leckereien, Suppen und wenn  gewünscht auch Kuchen.
Paella in großer Pfanne, dahinter der Koch.

Da ich kein Foto von der letzten Party hatte, zeige ich diese bombastische Paella, die vor ein paar Jahren auf einer Biergartenparty ebenfalls für hundert Personen zubereitet wurde. Also wir müssen nicht nach Sylt oder St. Peter fahren wie es der Artikel im Kalenderbild sugeriert, um etwas Leckeres zu genießen. Und wir wissen auch immer, welche Zutaten wir verwendet haben.
Win-win-win, sozusagen.

Lust und Liebe

Und ich merke gerade, ich habe unglaubliche Lust, noch mehr übers Essen zu reden und ein paar leckere Köstlichkeiten zu zeigen.

  

So sieht es übrigens aus, wenn eine bzw. in diesem Fall zwei Crostatas im Ofen sind (hier klassisch mit Aprikose).

Crostata fertig, mit Puderzucker bestreut.

Uns so sieht es aus, wenn sie fertig ist. In diesem Fall eine sommerliche Crostata mit Birnen.

Himbeer Creme Tarte

Es gibt natürlich für den Sommer auch diese leckere Kuchenvariante mit Creme und frischen Himbeeren oder was der Garten oder der Markt so hergibt.

Ziegenkäse-Tarte mit Oliven und Thymian

Mein Klassiker ist die herzhafte Variante Ziegenkäse-Tarte mit Oliven und Thymian.

Fragt gar nicht erst nach Rezepten – ich rücke nur die zwei Zutaten raus, die für alle Zubereitungen nötig sind: Lust und Liebe!

Aber weshalb ich eigentlich blogge: Vergesst nicht mal ab und zu in meinem klitzekleinen SumUp-Online-Shop vorbeizuschauen. Es gibt immer mal was Neues zu sehen.

 

01. Juli 2023 von Susanne Kleiber
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Auch ein Umbruch …

… kann ein langer Prozess sein

Am Freitag, dem 16. Juni, ist es soweit. Das Schaufenster zum Kulturereignis altonale ist vom 16. Juni bis 2. Juli im Laden von Birgit Lakke in der Großen Brunnenstraße 47 anzusehen. Das Motto der diesjährigen Kunst-altonale lautet Umbruch.

Wettbewerb um den altonale Kunstpreis 2023

»Man könnte halb Altona eine Kunstgalerie nennen! In den angrenzenden Schaufenstern von Ottensen und Altona-Altstadt stellen Künstler*innen aktuelle Werke aus und bewerben sich um den altonale Kunstpreis 2023 – in diesem Jahr zum Thema Umbruch. Der besondere Reiz dieses Wettbewerbs liegt in der Zusammenarbeit zwischen etablierten und unbekannten Künstler*innen und dem lokalen Einzelhandel.« (festival-Leitung)

Ausschnitt aus der im Schaufenster ausgestellten Arbeit, in der ich den Roman "Der Prozeß" von Franz Kafka auf 44 cm breite, mit Frottagen bearbeitete Japanpapierrolle abgeschrieben habe. Blick ins Schaufenster auf die ausgestellte Arbeit, in der ich den Roman "Der Prozeß" von Franz Kafka auf 44 cm breite, mit Frottagen bearbeitete Japanpapierrolle abgeschrieben habe. Ausschnitt aus der im Schaufenster ausgestellten Arbeit, in der ich den Roman "Der Prozeß" von Franz Kafka auf 44 cm breite, mit Frottagen bearbeitete Japanpapierrolle abgeschrieben habe. Ausschnitt aus der im Schaufenster ausgestellten Arbeit, in der ich den Roman "Der Prozeß" von Franz Kafka auf 44 cm breite, mit Frottagen bearbeitete Japanpapierrolle abgeschrieben habe.

An das diesjährige Thema Kunst im Schaufenster der altonale habe ganz persönlich genähert: Auch ein Umbruch kann ein langer Prozess sein. Alle Menschen haben mit Umbrüchen zu tun. Für Künstler:innen ist ein Umbruch wichtig und häufiger, denn für Inspirationen und neue Ideen müssen eingefahrene Wege verlassen werden. Dehalb habe ich mich auf den Prozess konzentriert, den es braucht, um einen Umbruch zu schaffen. Weg von meiner sonstigen Arbeit auf Leinwand, Skizzenpapier oder Zeitung, habe ich 45 cm breites und ca. 8 m langes Japanpapier mit Frottagen figürlicher Elemente bearbeitet und schreibe fortlaufend den Text aus Kafkas Roman Der Prozeß ab, so weit ich auf den 8 Metern Länge des Japanpapiers komme.

Der Arbeitsprozess

Noch ist die Arbeit nicht vollendet, ich befand mich bis kurz vor dem Aufbau noch im Arbeitsprozess. Im Schaufenster ist nun der fertige Teil der Arbeit zu sehen. Fotos vom Arbeitsprozess sind mit ausgestellt.

Publikumspreis

Auch in diesem Jahr wird es sicherlich den beliebten  Publikumspreis  geben, den ich gern gewinnen möchte. Dafür muss auf einem Stimmzettel der altonale (erhältlich im Laden oder an den Festival-Buden) mit einem Kreuz für mein Schaufenster im Laden von Birgit Lakke in der Großen Brunnenstraße 47 ausgefüllt und abgegeben werden. Da mein Schaufenster etwas ab von der normalen Meile liegt (nur ein kleines Stück weiter hinten, gegenüber vom Katelbach) sind meine Chancen nicht so groß, deshalb weise ich besonders darauf hin!

13. Juni 2023 von Susanne Kleiber
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O solo mio …

… allein in der (kultivierten) Wildnis

Juni-Kalenderblatt A3 mit figürlicher Illustration auf Zeitung, stehender männlicher und auf Strandball sitzender weiblicher Akt auf Zeitung mit Überschrift "O solo mio"

Ich komme gerade aus meinem viel zu kurzen Wanderurlaub zurück. Schön war’s und anstrengend auch – ein bisschen, jedenfalls. Und jetzt bin ich wieder bereit für weitere Kunst-Aktionen. Der Kalender für 2024 möchte vorbereitet werden, und ich darf wieder mein Schaufenster zum Kulturereignis altonale ausrichten, das vom 16. Juni bis 2. Juli im Laden von Birgit Lakke ind der Großen Brunnenstraße 47 angesehen werden kann. Das Motto der diesjährigen Kunst-altonale lautet Umbruch.

 Umbruch – ein langer Prozess

Auch ein Umbruch kann ein langer Prozess sein. Alle Menschen haben mit Umbrüchen zu tun. Für Künstler:innen ist ein Umbruch wichtig und häufiger, denn für Inspirationen und neue Ideen müssen eingefahrene Wege verlassen werden.

Für das diesjährige Thema Kunst im Schaufenster der altonale habe ich mich auf den Prozess konzentriert, den es braucht, um einen Umbruch zu schaffen. Weg von meiner sonstigen Arbeit auf Leinwand, Skizzenpapier oder Zeitung, habe ich 45 cm breites und ca. 8 m langes Japanpapier mit Frottagen figürlicher Elemente bearbeitet und schreibe fortlaufend den Text aus Kafkas Roman Der Prozeß ab, so weit ich auf 8 Metern komme.

Work In Process – der Arbeitsprozess, der einen Umbruch schafft.

Der Arbeitsprozess

Noch ist die Arbeit nicht vollendet, ich befinde mich bis kurz vor dem Aufbau noch im Arbeitsprozess. Hier gibt es schon mal einen kleinen Einblick in meine Arbeit. Die Fotos des Arbeitsprozesses werden mit ausgestellt.

Wettbewerb um den altonale Kunstpreis 2023

»Man könnte halb Altona eine Kunstgalerie nennen! In den angrenzenden Schaufenstern von Ottensen und Altona-Altstadt stellen Künstler*innen aktuelle Werke aus und bewerben sich um den altonale Kunstpreis 2023 – in diesem Jahr zum Thema Umbruch. Der besondere Reiz dieses Wettbewerbs liegt in der Zusammenarbeit zwischen etablierten und unbekannten Künstler*innen und dem lokalen Einzelhandel.« (altonale festival)

Der lange Kurzurlaub

Und da ich es oben angesprochen habe, gibt es hier auch noch ein hübsches Wander-Urlaubsfoto.

Blick auf Kesten an der Mosel von Osann-Monzel aus.

01. Juni 2023 von Susanne Kleiber
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Oh Gott – igitt!

Die neue Biederkeit im Netz

Mai-Kalenderblatt vom Coronik-Kalender 2023 zeigt eine figürliche Illustration auf Zeitung mit zwei weiblichen Akten, sitzend und kniend, die scheinbar den Mann auf dem Foto im Artikel anhimmeln, Text "Lüsterne Blicke auf den Mann".

Der Mai ist gekommen, zum Glück sind trotz der Kälte die Bäume nicht erfroren, den Waldmeister habe ich schon geerntet, die Maiglöckchen lassen noch auf sich warten. Aber nicht nur die kalten Temperaturen hier im Norden machen mir Sorgen. Auch im Netz herrscht die eisige Gewalt der mächtigen Zensierer. Es wird nicht nur oh Gott oder igitt gerufen, sondern auf allen möglichern Plattformen im Internet ist es jetzt in Mode gekommen, Nacktheit zu beanstanden, bis hin zu verbieten – von wegen Lüsterne Blicke auf den Mann!*
*Die Überschrift des Zeitungsartikels, auf dem die Zeichnung entstanden ist.

Gebückt kniender weiblicher Akt auf Zeitung, 20 x 28 cm
Liegender weiblicher Akt auf Zeitung, 20 x 28 cm

Kunst braucht Öffentlichkeit

Die harmloseste Sanktion bzw. womit es anfängt ist, dass ich aufgefortert werde, meine Bilder mit NSFW zu kennzeichnen. NSFW bedeutet Not Save For Work. Diese Einstellung sorgt dafür, dass Bilder nur verdeckt angezeigt werden und durch aktiven Klick der Nutzenden sichtbar gemacht werden. Das ist für mich nicht nützlich – Kunst braucht Öffentlichkeit und ich brauche Öffentlichkeit für meine Kunst.

Liegender weiblicher Akt auf Zeitung, 20 x 28 cm
Sitzender weiblicher Akt auf Zeitung, 20 x 28 cm

Akte sind halt nackt

Ich bin seit mehr las 40 Jahren bildende Künstlerin mit unterschiedlichen Werk-Arten. In meinen  verschiedenen Accounts poste ich Aktzeichnungen auf Zeitungspapier, die in öffentlichen Aktzeichen-Sessions, die ich z.T. selbst veranstalte, entstanden sind und entstehen. Diese Aktzeichnungen zeigen Akte, wie sie seit Jahrhunderten in Museen und Galerien zu sehen sind. Akte sind halt nackt und sind ein künstlerisches Genre, das sich mit der Körperlichkeit des Menschen beschäftigt. Aktzeichnungen oder Aktmalerei ist nicht dazu gedacht, die abgebildeten Personen zu sexualisieren oder zu diskriminieren. Meine Akte stellen keine sexuellen Handlungen dar – sie sind dick, dünn, groß, klein, alt, jung (keine Kinder), sie zeigen den menschlichen Körper mit all seinen Ausprägungen, ohne Body-Shaming.

Ligendes Aktpaar, männlich und weiblich, auf Zeitung, 20 x 28 cm
Mit langen Beinen sitzender weiblicher Akt auf Zeitung, 20 x 28 cm

Kunstfreiheit

Ich poste meine Bilder unter dem Hashtag #Kunstfreiheit, weil ich der Meinung bin, dass Kunst und dazu gehört auch nackte Kunst nicht verdeckt werden sollte. Und ich als Künstlerin habe ein besonderes Interesse daran, dass meine Kunst gesehen wird. In einer Welt, wo Frauen unter harten Repressionen ihre Schleier abwerfen, weil sie nicht möchten, dass ihnen vorgeschrieben wird, wie sie sich zu kleiden haben, sollten wir nicht anfangen, uns selbst zu zensieren.

Liegender männlicher Akt auf Zeitung, 20 x 28 cm
Liegender männlicher Akt auf Zeitung, 20 x 28 cm

Ich persönlich halte z.b. aufreizende Manga-Anime für wesentlich sexistischer und verstörender, und ich möchte diese nicht sehen. Das schreibe ich aber niemandem vor, sondern schalte die Accounts stumm, die diese Bilder posten. So halte ich es auch mit anderen aufreizenden und anzüglichen Fotos, die ich nicht in meiner Timeline haben möchte. Manche möchten, dass Akte mit dem Stichwort sexy oder kinky gepostet werden. Aber genau das möchte ich nicht. Denn Aktzeichnungen sind nicht sexy und nicht kinky – sie sind Kunstgenre, s.o.

01. Mai 2023 von Susanne Kleiber
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